Rechtliches zum Studium

Das Wichtigste beim Thema Unterhalt zwischen Eltern und volljährigen Kindern ist die gegenseitige Rücksichtnahme. Volljährige Kinder haben während ihrer Ausbildung einen Anspruch auf Unterhaltszahlungen. Ein/e Student/in hat Anspruch auf Unterhalt während seiner Regelstudienzeit (hier sieben Semester). Selbst nach einem Wechsel der Fachrichtung kann der Anspruch weiter bestehen bleiben. Die Eltern haften hierbei mit ihrem Einkommen. Liegt das Einkommen eines Elternteils unter 1.200 € entfällt die Unterhaltspflicht.

Studierende benötigen ca. 670€ für ihren eigenen Haushalt. Während der Ausbildungszeit besteht keine Pflicht zu jobben, allerdings kann das eigene Einkommen teilweise angerechnet werden.

Weitere ausführliche Informationen erhaltet ihr auf der Website www.studis-online.de

Elternunabhängiges BAföG erhaltet ihr nur in bestimmten Ausnahmefällen:
– Wenn ihr fünf Jahre erwerbstätig wart, also gearbeitet und einen bestimmten Mindestlohn erhalten habt und BAföG für ein Studium beantragt
– Wenn ihr nach eurer Ausbildung drei Jahre mit einem Mindestlohn gearbeitet habt. Mit der Ausbildung und der
Erwerbstätigkeit müsst ihr auf sechs Jahre kommen
– Wenn ihr zu Beginn eures Studiums über 30 Jahre seid und weitere Bedingungen erfüllt sind
– Wenn ihr eure allgemeine Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg erlangt habt
– Wenn der Aufenthaltsort eurer Eltern unbekannt ist, oder sie rechtlich oder tatsächlich verhindert sind den Unterhalt
im Inland zu leisten
– Wenn ihr Vollwaise seid. Oder ihr die Voraussetzungen zwar nicht erfüllt, eure Eltern allerdings nicht mehr
unterhaltpflichtig sind und eure Ausbildung ohne BAföG gefährdet wäre.

Weitere ausführliche Informationen erhaltet ihr unter dem Artikel auf studis-online.de.

Ihr könnt auch dann BAföG erhalten, wenn ihr bereits einen Studiengang studiert habt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Wechsel spätestens nach dem dritten Fachsemester durchgeführt wurde und nach einem gesetzlich anerkannten Grund erfolgt ist. Beispiele dafür sind Eignungsmangel oder ein Neigungswandel. Wechselt ihr zu einem späteren Zeitpunkt, erhaltet ihr nur dann noch BAföG wenn ein sogenannter unabweisbarer Grund vorliegt, oder wenn ihr im neuen Studiengang in ein entsprechend hohes Semester eingestuft werdet. Ein Fachrichtungswechsel zieht seit Oktober 2010 keine finanziellen Folgen nach sich. Bei einem mehrfachen Wechsel könnt ihr weiterhin BAföG erhalten. Allerdings werden die Semester des vorherigen Studiengangs angerechnet und nur noch mit einem verzinslichen Darlehen gefördert. Verlängert sich die Studienzeit nach der Veränderung des Studiengangs bzw. der Fächer nicht, da Studienleistungen angerechnet wurden oder ihr in ein höheres Fachsemester eingestuft werdet, liegt eine Schwerpunktverlagerung vor. Dies wird nicht als erster Wechsel gezählt und es drohen keine finanziellen Nachteile. Wird das Studium abgebrochen, so wird dies gleich behandelt wie ein Wechsel.
Jeder Wechsel muss dem BAföG-Amt mitgeteilt werden. Wird nach dem dritten Semester gewechselt und bei jedem zweiten Wechsel muss eine Begründung vorgelegt werden.
Genauere Informationen erhaltet könnt ihr auf der Website studis-online.de nachlesen.
Wenn ihr während des Studiums arbeitet und Geld verdienen möchtet, müsst ihr euch mit folgenden Fragen beschäftigen:
– Bin ich sozialversicherungspflichtig?
– Was ist das Besondere an Werkstudenten?
– Wie viel darf ich nebenbei arbeiten?
– Welche Regeln gelten für Minijobs?
– Hat es Auswirkungen für mein Kindergeld oder BAföG?
Studierende sind in aller Regel versicherungspflichtig in der Kranken- und Pflegeversicherung. Aus diesem Grund wird bei eurer Immatrikulation regelmäßig ein Nachweis zu eurem Krankenversicherungsschutz verlangt (wer krankenversichert ist, ist automatisch auch pflegeversichert), alternativ ein Nachweis über die Befreiung von der Versicherungspflicht.

Quelle: studis-online.de

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